International Meat Sensory Program · 2027

Fleisch verstehen reicht nicht. Man muss es beurteilen können.

Die internationale Qualifikation für Fleischsommeliers, Metzgermeister, Einkäufer, Produzenten, Köche, Qualitätsverantwortliche und Fachleute, die Fleisch nicht nur kennen, sondern sensorisch nachvollziehbar, reproduzierbar und im internationalen Vergleich beurteilen wollen.

März–November 2027 · acht Ausbildungsmonate · Augustpause · Deutschland und Österreich

Sensory-ID™ QualificationIMSPInternational Meat Sensory Professional
24 MODULES
216 HOURS
ONE CURRICULUM
ONE STANDARD
24aufeinander bezogene Module
216 hverpflichtender Kernumfang
8Ausbildungsmonate
IMSPInternational Meat Sensory Professional
Warum dieses Programm existiert

Die Kompetenz, die zwischen Fleischwissen und professionellem Urteil bisher gefehlt hat.

Fleischsommelier-Ausbildungen haben der Branche Breite, Sprache und Selbstbewusstsein gegeben. IMSP setzt dort an, wo daraus belastbare sensorische Urteilskompetenz werden muss: wiederholen, vergleichen, kalibrieren, begründen.

✓Breite wird zur TiefeHerkunft, Cut, Reifung und Produktwissen werden mit systematischer sensorischer Praxis verbunden.
✓Vorliebe wird von Beurteilung getrenntBlind-, Mixed- und Open-Bewertungen machen sichtbar, wie Information und Erwartung das Urteil beeinflussen.
✓Eine gemeinsame Sprache entstehtDeskriptoren, Intensitätsskalen, Referenzen und eine 100-Punkte-Logik schaffen Vergleichbarkeit.
✓International wird praktischDeutschland, Österreich und die Schweiz bilden den gemeinsamen Kern; Spanien, Argentinien und Japan erweitern ihn um eigenständige sensorische Referenzwelten.

Wie viel Sensorik steckt in Sommelier-Ausbildungen?

Sensorikanteile im curricularen Vergleich: UBA Argentinien 66,5 %, Fisch-Sommelier 25,2 %, Olive-Oil-Sommelier 25,0 %, Sumiller Cámara Ávila 24,0 %, Milch-Sommelier 18,2 %, Edelbrand-Sommelier 16,7 %, Bier-Sommelier 10,0 %, Gewürz-Sommelier 9,1 %, Obst-/Gemüse-Sommelier 8,2 %, HAUP Fleisch an Schulen 4,8 %. Unterschiedliche Bezugsgrößen, keine Rangliste der Ausbildungsqualität. Quelle: Ronny Paulusch, Der Fleischsommelier, 1. Auflage, S. 433.
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Der Fleischsommelier im Sensoriktraining mit codierten Fleischproben und rotem Training Device
Das Referenzwerk · Ronny Paulusch

Der Fleischsommelier

Wissen. Sensorik. Haltung.

Warum schmeckt dieses Stück anders als jenes? „Der Fleischsommelier“ verbindet Fleischwissen, handwerkliche Praxis und Sensorik zu einem umfassenden Referenzwerk. Das Buch zeigt, wie fachliche Urteile entstehen, geprüft und begründet werden, und vertieft damit Fragen, die im IMSP praktisch trainiert werden.

572
Seiten
20
Kapitel
500+
dokumentierte Quellen

Hardcover mit Fadenheftung und Goldveredelung

Auch elektronisch in der Sensory-ID Library verfügbar.

Zur Sensory-ID Library
Der Lernweg

216 Stunden, die Wahrnehmung in professionelle Urteilskraft übersetzen.

Das Kernprogramm verbindet Präsenz am Trainingshub, digitales Lernen und verpflichtende eigenständige Verkostung.

120 h

Präsenz am Trainingshub

16 Präsenztage in acht zweitägigen Blöcken – Grundlagen, Tastings, Kalibrierung, Diskussion und Prüfungsvorbereitung.

64 h

Digitales Lernen

Sensory-ID™ begleitet den Lernweg zwischen den Präsenztagen mit Inhalten, Aufgaben und persönlicher Dokumentation.

32 h

Pflichtverkostung

Ein eigenständig absolvierter Tastingkiosk-Termin pro Ausbildungsmonat. Wiederholung macht Entwicklung sichtbar.

120 + 64 + 32 = 216 Stunden im KernprogrammOptionale internationale Vertiefungen können den Lernweg mit allen drei Ländermodulen auf 306 Stunden erweitern.