Curriculum Framework 2026/27

Vom sensorischen Eindruck zum reproduzierbaren Urteil.

Das Curriculum verbindet Wahrnehmung, Beschreibung, Bewertung, Kalibrierung, fachliches Verständnis und professionelle Kommunikation zu einem zusammenhängenden Trainingsweg.

Ziel ist nicht, mehr Fleischwissen anzusammeln. Ziel ist ein begründbares, reproduzierbares und international anschlussfähiges sensorisches Urteil.

SENSORY-ID™MEAT SENSORY
TRAINING PROGRAM
WAHRNEHMENBESCHREIBENBEWERTENKALIBRIERENVERSTEHENKOMMUNIZIEREN
FORMATCurriculum Framework
DAUERca. 8–10 Monate
PRAXISwiederkehrende Live Tastings
PERSPEKTIVED/A/CH · Spanien · Argentinien · Japan
Curriculum Framework

Die fachliche Architektur steht. Das Curriculum entwickelt sich weiter.

Die folgenden Inhalte bilden den fachlichen Rahmen des Programms. Sie werden vertieft und miteinander verbunden, ohne den grundlegenden Anspruch des Trainings zu verändern.

AKTUELLER ARBEITSSTAND

Kein statischer Lehrplan, sondern ein Trainingssystem, das mit praktischer Erfahrung, internationalen Perspektiven und der Weiterentwicklung von Sensory-ID™ wächst.

WAS FESTSTEHT

Kernbereiche, didaktische Logik, wiederkehrende Live Tastings, Kalibrierung, Reproduzierbarkeit, internationale Module und digitale Entwicklungsdokumentation bilden die verbindliche Basis.

◉WAHRNEHMEN

Sensorische Unterschiede bewusst erkennen, Intensitäten erfassen und Wahrnehmung von Erwartung trennen.

≡BESCHREIBEN

Deskriptoren sicher anwenden und sensorische Eindrücke fachlich präzise in Sprache übersetzen.

◇BEWERTEN

Qualität strukturiert einordnen und Scored Tasting bewusst von deskriptiver Analyse unterscheiden.

↔KALIBRIEREN

Eigene Urteile mit Referenzen, Gruppenwerten und den eigenen Wiederholungsproben abgleichen.

⌘VERSTEHEN

Cut, Muskel, Alter, Rasse, Temperatur, Reifung und Zubereitung sensorisch miteinander verbinden.

△KOMMUNIZIEREN

Ergebnisse begründen, diskutieren, präsentieren und in Beratung, Lehre und Praxis übersetzen.

Die 7 Curriculum-Bereiche

24+ Trainingsbausteine. Ein zusammenhängender Trainingsweg.

Die Bereiche werden nicht nacheinander abgearbeitet. Sie greifen über acht bis zehn Monate immer wieder ineinander und werden durch Live-Tastings, Wiederholung und dokumentierte Entwicklung verbunden.

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CURRICULUM-BEREICH 01

Sensory Foundations & Judgement

Referenzrahmen · Skalierung · Wahrnehmungseinflüsse

WARUM DIESER BEREICH?

Die Teilnehmer lernen, dass eine Zahl nur dann aussagekräftig wird, wenn klar ist, worauf sie sich bezieht, wie sie entstanden ist und wie stabil der persönliche Referenzrahmen tatsächlich ist.

ENTHALTENE MODULE UND TRAININGSFORMATE

Präferenz, Qualität und deskriptive Sensorik werden bewusst getrennt. Die persönliche Ausgangskalibrierung bildet den Startpunkt für die weitere Entwicklung.

BaselineReferenzrahmenMethodik

Die Versuchsanordnung wird bewusst gewählt. Teilnehmer lernen, wie Produktwissen, visuelle Information und Erwartung das Urteil beeinflussen können.

BlindMixedOpen

Reihenfolge, erste Probe und zuvor aufgebaute Referenzen werden praktisch untersucht. Wahrnehmung wird damit nicht nur bewertet, sondern kritisch hinterfragt.

AnchoringKontextReihenfolge

Proben werden eindeutig konfiguriert: roh oder gegart, mit oder ohne Röstaromen, Salz ja oder nein. So bleiben Ergebnisse interpretierbar und vergleichbar.

Roh/GegartRöstaromenSalz
≡
CURRICULUM-BEREICH 02

Descriptor Analysis & Sensory Language

Deskriptoren · Intensität · Erklärung

WARUM DIESER BEREICH?

Punkte zeigen, welches Steak am besten schmeckt. Die Sensory-ID™ Deskriptorenanalyse zeigt, warum.

ENTHALTENE MODULE UND TRAININGSFORMATE

Aroma, Geschmack, Textur, Mundgefühl, Fettwahrnehmung, Fleischintensität, Röstaromen, Reifungsaromen und mögliche Fehlaromen werden systematisch trainiert.

AromaTexturMundgefühl

Kontinuierliche Intensitätsskalen machen Wahrnehmung vergleichbar und ermöglichen Gruppenoverlay, Referenzabgleich und individuelle Entwicklung.

SkalenOverlayIntensität

Qualitätsbewertung und analytische Beschreibung werden bewusst kombiniert. Unterschiedliche Scores werden erst durch die Deskriptoren fachlich verständlich.

100 PunkteDescriptorWarum?

Marmorierungsgrad, Gleichmäßigkeit, Fleischfarbe, Fettfarbe, Fettverteilung und sichtbare Struktur ergänzen die sensorische Analyse dort, wo visuelle Bewertung Bestandteil des Protokolls ist.

MarmorierungFarbeStruktur
↔
CURRICULUM-BEREICH 03

Calibration & Reproducibility

Referenzen · Doppelproben · Wiederholbarkeit

WARUM DIESER BEREICH?

Das Ziel ist nicht, dass alle dieselbe Zahl vergeben. Das Ziel ist, dieselbe Skala zu verstehen und Abweichungen begründen zu können.

ENTHALTENE MODULE UND TRAININGSFORMATE

Bewusst definierte Referenzbereiche für niedrig, mittel und hoch helfen, den eigenen Bewertungsmaßstab zu stabilisieren.

ReferenzenSkalenverständnisPanel

Teilnehmerwerte, Gruppenmittel, Median und Referenzwerte werden auf derselben Intensitätsskala sichtbar. So wird Streuung unmittelbar besprechbar.

OverlayStreuungMedian

Dieselbe Probe erscheint unbemerkt zweimal unter unterschiedlichen Codes. Dadurch wird sichtbar, wie reproduzierbar das eigene Urteil tatsächlich ist.

DoppelprobeRepeatabilityBlind

Kalibrierung und Reproduzierbarkeit werden über mehrere Monate verfolgt. Entwicklung wird nicht behauptet, sondern dokumentiert.

EntwicklungVerlaufPassport
⌘
CURRICULUM-BEREICH 04

Meat Structure & Biological Factors

CUT Atlas · Muskel · Alter · Breed Atlas

WARUM DIESER BEREICH?

Anatomie und biologische Herkunft werden nicht als Lexikonwissen behandelt, sondern mit ihrer tatsächlichen sensorischen Wirkung verknüpft.

ENTHALTENE MODULE UND TRAININGSFORMATE

Muskelstruktur, Funktion, Faser, Bindegewebe, Fettverteilung und sensorische Eigenschaften verschiedener Cuts werden miteinander verbunden.

CUT AtlasMuskelAnatomie

Mehrere Steaks aus demselben Ribeye oder Striploin werden positionsbezogen geschnitten, identisch zubereitet und blind verglichen. Aus demselben Ausgangsstück bedeutet nicht dieselbe sensorische Probe.

PositionRibeyeVarianz

Tieralter, Muskel, Cut, Fett, Reifung und Zubereitung werden gemeinsam betrachtet, um ihre sensorischen Wechselwirkungen zu verstehen.

AlterCutSensorik

Der Breed Atlas erweitert den internationalen Erfahrungshorizont. Rasse wird nie isoliert betrachtet, sondern zusammen mit Produktionssystem, Fütterung, Alter, Herkunft und intramuskulärem Fett.

Breed AtlasGenetikProduktion
≋
CURRICULUM-BEREICH 05

Processing, Temperature & Aging

DKA Coreflex® · Röstaromen · Kaizen Aging™

WARUM DIESER BEREICH?

Sensorik wird mit den technischen Veränderungen verbunden, die während Zubereitung und Reifung tatsächlich am Produkt stattfinden.

ENTHALTENE MODULE UND TRAININGSFORMATE

Kerntemperatur, Temperaturverlauf, Carry-over Cooking, Garstufen und Verkostungstemperatur werden mit Zartheit, Saftigkeit, Fettwahrnehmung und Aromatik verknüpft.

DKA Coreflex®TemperaturGargrad

Gegarte Proben werden mit und ohne ausgeprägte Röstaromen verglichen. So wird sichtbar, welche Wahrnehmung aus dem Fleisch selbst und welche aus der Oberflächenreaktion stammt.

MaillardRöstaromenVergleich

Salz wird als definierte Variable dokumentiert. Standardisierte Trainings verzichten bewusst auf weitere Gewürze, um die sensorische Aussage nicht zu überlagern.

SalzStandardisierungProbe

Wet Aging, Dry Aging und weitere kontrollierte Reifungsansätze werden über Aroma, Textur, Fett, Oxidation, positive Reifungsnoten und mögliche Fehlentwicklungen sensorisch untersucht.

Kaizen Aging™ReifungAroma
△
CURRICULUM-BEREICH 06

Professional Application & Higher Education Methods

Video · Peer Review · Think-Pair-Share · KI-Reflexion

WARUM DIESER BEREICH?

Das Programm ist ein Upgrade für bereits qualifizierte Fachleute. Deshalb werden fachliche Tiefe, Reflexion, Kommunikation und moderne Hochschuldidaktik bewusst miteinander verbunden.

ENTHALTENE MODULE UND TRAININGSFORMATE

Teilnehmer erstellen strukturierte Fleischansprachen per Video. Beobachtung, fachliche Sprache und Argumentation werden durch Dozentenfeedback gezielt weiterentwickelt.

VideoFleischanspracheFeedback

Geeignete Aufgaben werden von anderen Teilnehmern anhand klarer Kriterien begutachtet. Feedback wird damit selbst zu einem Lerninstrument.

Peer ReviewFeedbackReflexion

Teilnehmer betrachten Proben zunächst selbst, diskutieren anschließend zu zweit und teilen ihre Erkenntnisse danach mit der Gruppe.

ThinkPairShare

KI-Nutzung muss transparent gemacht und begründet werden. Entscheidend ist außerdem, wo die eigene fachliche Bewertung von der KI abweicht und warum.

KITransparenzKritik
◎
CURRICULUM-BEREICH 07

International Sensory Modules

Europe · Argentina · Japan

WARUM DIESER BEREICH?

Internationale Erfahrung erweitert den Referenzrahmen. Die Module sind keine Reisen mit Unterrichtsanteil, sondern sensorische Vertiefungen in unterschiedlichen Fleischkulturen.

ENTHALTENE MODULE UND TRAININGSFORMATE

Deutschland, Österreich und die Schweiz bilden die methodische und praktische Basis mit wiederkehrenden Trainingsblöcken, Kalibrierung und internationaler Produktvielfalt.

EuropaCore ProgramTraining Hubs

Beef-Kultur, Produktionssysteme, lokale Cuts, Blindverkostung, Intensitätsskalen und Kalibrierung werden mit dem fachlichen Kontext vor Ort verbunden.

ArgentinaBeefCalibration

Wagyu, Fettqualität, Marmorierung, Schmelzverhalten, Umami, Textur und präzise Produktkultur bilden eine eigenständige sensorische Kompetenzwelt.

JapanWagyuFettqualität
Live Tasting Laboratory

Sensorik wird nicht erklärt. Sie wird überprüfbar trainiert.

Die Live Tastings bilden das praktische Rückgrat des Curriculums. Viele Versuche kehren im Verlauf des Programms erneut zurück, damit aus einem einmaligen Eindruck tatsächliche sensorische Kompetenz entsteht.

01DUPLICATE SAMPLE TEST

Wie reproduzierbar ist mein eigenes Urteil?

Dieselbe Probe wird innerhalb eines Tastings zweimal unter unterschiedlichen Codes serviert. Erst nach der Abgabe wird sichtbar, wie nah oder weit die beiden eigenen Bewertungen auseinanderliegen.

BlindRepeatabilitySelf-Check
02SEQUENCE EFFECT EXPERIMENT

Wie stark verändert die erste Probe meinen Referenzrahmen?

Zwei Gruppen beginnen mit bewusst unterschiedlichen Startproben und bewerten danach identische Steaks. Der Vergleich macht den Einfluss von Reihenfolge und Ankerpunkten sichtbar.

AnchoringReferenzrahmenKalibrierung
03INTRA-CUT POSITION TASTING

Wie unterschiedlich sind sechs Steaks aus demselben Ribeye?

Mehrere Positionen desselben Ausgangsstücks werden gleich geschnitten, identisch zubereitet und blind verglichen. Die Ergebnisse werden anschließend auf die tatsächliche Position im Cut zurückprojiziert.

CUT AtlasPositionRibeye
04TEMPERATURE SENSORY

Was verändert Temperatur tatsächlich?

Identischer Cut, unterschiedliche Temperaturprofile. Zartheit, Saftigkeit, Fettwahrnehmung, Aromatik und Deskriptoren werden vergleichend ausgewertet.

DKA Coreflex®GargradSensorik
05ROASTING AROMA COMPARISON

Was stammt vom Fleisch und was von der Oberfläche?

Gegarte Proben mit und ohne ausgeprägte Röstaromen machen sichtbar, wie stark Maillard-Reaktionen das Gesamturteil und einzelne Deskriptoren beeinflussen.

MaillardRöstaromenDescriptor
06AGING & BIOLOGICAL COMPARISONS

Welche Ursache steckt hinter dem sensorischen Unterschied?

Reifung, Alter, Rasse, Produktionssystem oder Fettstufe werden in kontrollierten Vergleichsverkostungen mit Deskriptoren und Scored Tastings verknüpft.

Kaizen Aging™Breed AtlasAGE-TO-CUT™

Sensorikkompetenz bedeutet nicht nur, Unterschiede zu erkennen.

Sie bedeutet auch, das eigene Urteil begründen und reproduzieren zu können.
Sensory-ID™ Ecosystem

Das Curriculum nutzt nicht Sensory-ID. Das Curriculum ist Sensory-ID.

Die bestehenden Werkzeuge und Inhalte werden nicht als Zusatzmaterial angehängt, sondern bilden die fachliche Infrastruktur des Trainingsprogramms.

+

CUT ATLAS

Anatomie wird Sensorik

Muskelstruktur, Position, Faser, Bindegewebe und Fettverteilung werden direkt mit sensorischen Ergebnissen verknüpft.

+

BREED ATLAS

Internationaler Referenzrahmen

Rasse wird zusammen mit Produktionssystem, Fütterung, Alter, Herkunft und intramuskulärem Fett betrachtet.

+

SCORED TASTINGS

Qualität differenziert bewerten

Das 100-Punkte-System schafft eine feinere Qualitätsbewertung und wird mit anderen Sensorikdaten kombiniert.

+

DESCRIPTOR ANALYSIS

Warum schmeckt es so?

Deskriptoren erklären Bewertungsunterschiede und machen sensorische Argumentation nachvollziehbar.

+

CALIBRATION

Eigene Wahrnehmung einordnen

Referenzen, Gruppenoverlay, Streuung und Wiederholungsproben machen Entwicklung sichtbar.

+

VIDEO ASSESSMENT

Fleisch fachlich ansprechen

Strukturierte Video-Fleischansprachen verbinden visuelle Analyse, Fachsprache und individuelles Feedback.

+

SENSORY PASSPORT

Entwicklung dokumentieren

Theorie, Tastings, Kalibrierung, Assessments und internationale Module füllen schrittweise das persönliche Entwicklungsprofil.

DESCRIPTOR ANALYSISDie Sensory-ID™ Deskriptorenanalyse zeigt, warum.
International Curriculum

Vier Referenzwelten. Vier unterschiedliche Lernaufgaben.

Der D/A/CH-Kern schafft Methodik und gemeinsame Standards. Spanien, Argentinien und Japan erweitern den sensorischen Referenzrahmen dort, wo die jeweilige Fleisch- und Genusskultur tatsächlich gelebt wird.

D/A/CH · Core Program

Deutschland, Österreich und die Schweiz bilden die methodische und praktische Basis des Programms.

  • wiederkehrende Live Tastings und Descriptor Training
  • Kalibrierung und Reproduzierbarkeit über mehrere Blöcke
  • CUT Atlas, Breed Atlas, AGE-TO-CUT™, DKA Coreflex® und Kaizen Aging™
  • Video-Fleischansprache, Peer Review und Think-Pair-Share

SPAIN · Aging & Ibérico Culture

Spanien verbindet Reifung mit einer eigenständigen Ibérico-Kultur, in der Fettqualität, Rohstoff, Haltung, Fütterung und Produktreife eng zusammenwirken.

  • Ibérico als Rohstoff-, Fett- und Genusskultur verstehen
  • Fettstruktur, intramuskuläres Fett, Aroma und Mundgefühl sensorisch differenzieren
  • Reifeverläufe und sensorische Veränderungen über Zeit systematisch vergleichen
  • Einfluss von Ausgangsprodukt, Reifung und Zubereitung voneinander trennen
  • spanische Referenzen mit D/A/CH-Produkten methodisch vergleichbar machen

ARGENTINA · Beef Sensory

Argentinien erweitert den Referenzrahmen um Beef-Kultur, Produktionssysteme und konsequente sensorische Praxis.

  • Beef-Sensorik im kulturellen und produktionstechnischen Kontext
  • Blindverkostung, Intensitätsskalen und Kalibrierung
  • lokale Cuts, Grassfed Beef und Produktionssysteme
  • Verbindung von Universität, Produktion, Tasting und Gastronomie

JAPAN · Wagyu Sensory

Japan bildet eine eigenständige sensorische Welt rund um Wagyu, Fettqualität und Präzision.

  • Wagyu, Genetik und Marmorierung
  • Fettqualität, Schmelzverhalten und Mundgefühl
  • Umami, Textur und sensorische Besonderheiten stark marmorierten Fleisches
  • Produktkultur, Zerlegung und regionale Unterschiede
Assessment & Progress

Nicht Anwesenheit dokumentieren. Entwicklung nachweisen.

Die einzelnen Leistungen werden innerhalb von Sensory-ID™ gespeichert, kontrolliert und im persönlichen Sensory Passport schrittweise sichtbar.

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THEORIE

Fachwissen, Methodik und sensorisches Verständnis werden digital vorbereitet und in geeigneten Formaten überprüft.

◉

LIVE TASTINGS

Blind, Mixed, Open, Descriptor, Scored, Calibration und Duplicate Sample Tastings dokumentieren praktische Entwicklung.

↔

KALIBRIERUNG

Referenzabweichung, Gruppenvergleich und langfristiger Verlauf zeigen, wie sich der persönliche Bewertungsmaßstab entwickelt.

≈

REPRODUZIERBARKEIT

Wiederholungs- und Doppelproben zeigen, wie stabil dasselbe sensorische Urteil unter vergleichbaren Bedingungen ausfällt.

▶

VIDEO ASSESSMENT

Fleischansprache per Video verbindet visuelle Analyse, Fachsprache und direkte Dozentenbegutachtung.

◆

PEER LEARNING

Peer Review und Think-Pair-Share machen Argumentation, Reflexion und fachlichen Austausch zum Bestandteil der Leistung.

1BASELINE
2TRAINING
3REPETITION
4CALIBRATION
5INTERNATIONAL
6ASSESSMENT
7QUALIFICATION
Final Qualification

Die Prüfung steht am Ende eines dokumentierten Entwicklungswegs.

Sie verbindet Wissen, sensorische Urteilsfähigkeit, Kalibrierung, Reproduzierbarkeit und fachliche Begründung.

✓einen breiten persönlichen und internationalen Referenzrahmen aufgebaut haben
✓Scores fachlich begründen und mit Deskriptoren erklären können
✓Blind-, Mixed- und Open-Assessments methodisch sicher unterscheiden
✓das eigene Urteil reproduzieren und Abweichungen reflektieren können
✓Cut, Muskel, Alter, Rasse, Temperatur und Reifung sensorisch einordnen
✓eigene Wahrnehmungsgrenzen und Unsicherheiten benennen können
✓sensorische Erkenntnisse professionell kommunizieren und vermitteln
Didaktische Grundlage

Nach dem CONEXXUS® Didaktik Framework konzipiert.

Das IMSP-Curriculum basiert auf dem von Ronny Paulusch entwickelten CONEXXUS® Didaktik Framework. Es verbindet handwerkliche Ausbildungspraxis mit Impulsen aus seiner Weiterbildung „Higher Education Teaching Certificate“ am Derek Bok Center for Teaching and Learning der Harvard University.

Diese Verbindung prägt den gesamten Lernweg: klare Zielkompetenzen, aktive Anwendung, fachlicher Austausch und nachvollziehbare Leistungsnachweise.

CONEXXUS® Didaktik kennenlernen

Vom Ziel her geplant

Lernziele, praktische Aufgaben und Prüfungen sind aufeinander abgestimmt. Entscheidend ist das Können, das am Ende nachweisbar wird.

Durch Anwendung vertieft

Live-Tastings, Think-Pair-Share und Peer Review verbinden eigene Wahrnehmung mit Vergleich, fachlicher Begründung und Feedback.

Durch Reflexion weiterentwickelt

Wiederholungsproben, Kalibrierung und die Dokumentation in Sensory-ID™ machen die persönliche Entwicklung nachvollziehbar.

Die Hochschuldidaktik-Impulse wurden von Ronny Paulusch in das eigenständige IMSP-Kurskonzept übertragen. Anbieterin des Programms und Ausstellerin des Abschlusszertifikats ist die M.E.A.T. GmbH.